Nützliche GEMA Info

Das Team des Fusion Festivals hat wieder ein paar gute Tips für Künstler die aus verschiedenen Gründen bei der GEMA sind geschickt:

“1. Wenn ihr nicht extrem zufrieden mit den Ausschüttungen der GEMA aus der Live-Sparte seid, KÜNDIGT EINFACH EURE LIVE-RECHTE!

Das bedeutet, dass die Veranstalter_innen nichts für eure eigenen Konzerte an die GEMA bezahlen müssen -von dem Geld ihr dann eh nur einen Bruchteil zurückbekommen würdet. So könnt ihr kleine, alternative Veranstaltungsorte extrem gut unterstützen (und evtl wird sich das ja auch in eurer Gage niederschlagen.) Trotzdem müsst ihr nach den Auftritten Musikfolgen ausfüllen, damit die Veranstalter_innen belegen können, dass sie nichts bezahlen müssen.
Und die anderen Rechte, wegen denen ihr vermutlich in der GEMA seid, bleiben ganz normal bestehen, also Tonträger-, Radio und Fernsehen-, Online-Rechte und was es nich alles gibt. Die Kündigungsdauer für ein “Einzel-Recht” ist drei Monate und die Festivals, Clubs und Konzerträume werden es euch DANKEN!

2. Wenn ihr eure Live-Rechte bei der GEMA belassen wollt, dann ist es empfehlenswert, zu den abgegeben Musikfolgen noch einen Antrag zur Direktverrechnung zu unterschreiben. Dann wird zumindest das Geld von jeder einzelnen Veranstaltung euch direkt zugeordnet (statt einer Punkte-Wertung). Ob es dann gerechterweise wirklich 90 % Ausschüttung der bezahlten Tantiemen würden, kann ich nicht einschätzen, aber so wird behauptet.”

Antrag “Direktverrechnung” gibt es hier .

CHECKE AUSSERDEM: Es gibt noch andere Verwertungsgesellschaften in Deutschland bei denen man Musikrechte verwalten lassen kann. Eine neue europaweite Verwertungsgesellschaft namens C3S könnte zukünftig eine gute Alternative darstellen.

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